ich halte das nicht aus, wenn alle gehen. also gehe lieber ich.
Dienstag, 12. Juli 2016
Montag, 4. Juli 2016
Who knows ...
Update - ich befinde mich seit ca. 2 Monaten in ambulanter Therapie bei einer Psychotherapeutin. Außerdem nehm ich Medikamente. Schlafstörungen hab ich schon fast gar nicht mehr, dank Tabletten! Ob's für immer hilft? Wer weiß.
Ich will da auch mit niemandem drüber reden, weil sich das, was ich da alles mache, einfach nur psycho anhört. Vielleicht hätt ich doch stationär gehen sollen. Wer weiß.
Ging nicht mehr alleine.
Alles ist eskaliert. Krankenhaus. 2,4 Promille, ahoi. Drogen im Glas, oder auch nicht. Wer weiß.
Geht halt nicht anders. Schmerzen kompensieren in dem man sich zukippt um nichts mehr zu fühlen.
Aber falsch gedacht, danach fühlt es sich nur noch schlimmer an. Alkoholproblem? Ich? Wer weiß.
Und trotzdem hilft alles nichts. Die Gedanken sind weiter da. Alles dreht sich nur um "Wenn alles schief läuft, kann ichs beenden". Autofahren, Augen zu, Scheißegal, was passiert. Ich schieb nen Hass auf mich, auf meine Art, auf mein Handeln. Ich habs verdient zu sterben. Weil ich mich immer schuldig fühle. Und wieso? Mit Recht? Wer weiß.
Vollkommen überfordert mit allem.
Kopf platzt, Herz zerreißt.
Manchmal läuft im Leben alles schief, wie Besoffene. Also werd ich einfach zu einem? Wer weiß.
Montag, 25. Januar 2016
mir fehlt der anker
ich habs getan. wieder.
blut auf meinen beinen. rot. und ich schäme mich.
immer 100% in meinem kopf - viel zu viel für mich. viel zu schwach.
ich weiß nicht wie ich rauskommen soll. teufelskreis, ehrlich. keine ahnung. ich weiß nicht weiter.
Ich fühl mich als würd ich untergehen, meine luft geht langsam aus. ich kann nicht mehr schwimmen, mich nicht mehr über wasser halten. je näher ich dem grund komme, desto mehr schäm ich mich, desto mehr angst habe ich. meine kraft reicht nicht, ich schaff das nicht alleine.
aber was, wenn mir jemand eine hand reicht, mich hochzieht, mich rettet. wenn mir jemand einen anker gibt, der mich festhält. wenn ich diesen hätte, könnte mir die flut nichts antun.
hilfe suchen. ich muss was tun, was ändern. sonst ertrinke ich.
Mittwoch, 11. November 2015
Das Leben ist ein Spiel, wer zuerst aufgibt, verliert
Es ist so viel passiert in den letzten Monaten. Es hat sich so viel verändert. Und doch ist so vieles so gleich geblieben...
Ich liebe ihn so sehr, wie am ersten Tag.
Und das Problem ist, dass er mich auch liebt.
Zumindest sagt er das, manchmal, meistens betrunken, meistens wenn er vor mir steht.
Er hat mir so viele Worte an den Kopf geworfen - so viele Worte, die ein so großes Gefühl von Glück in mir verursacht haben. Zumindest für den Moment.
Jetzt ist er wieder weg. Weg, in einer anderen Stadt. Da, wo er sein nun nicht mehr ganz so neues Leben lebt und wo er neue, andere Freunde hat - bestimmt auch Mädchen. Und ich hasse es, nicht zu wissen, was er tut, wie sein Leben dort ist. Ich weiß nichts davon. Ob er sich dort mit Mädchen trifft, ob er schon eine geküsst hat, wenn ja, ob er dabei besoffen war... ich weiß gar nichts. Und es frisst mich auf.
Ich will ihm andauernd sagen, wie sehr ich in liebe. Aber wenn ich es tu, meistens ignoriert er es. Er sagt einfach nichts dazu. Dann entschuldige ich mich dafür. Wieso entschuldige ich mich eigentlich? Weil ich möchte, dass er mir glaubt und vertraut, wenn ich zu meinen Gefühlen stehe? Weil ich immer noch die Hoffnung habe, dass das mit uns wieder etwas werden kann, trotz einer scheiß Trennung vor über einem Jahr?
Ich versteh ihn einfach nicht. Es könnte so einfach sein. Und trotzdem ist es das überhaupt nicht. Er sagt er liebt mich, ich mache ihn verrückt und wenn wir uns sehen, küssen wir uns und schlafen miteinander. Und wenn er wieder weg ist? Es fühlt sich dann so anders an, als hätte ich etwas falsch gemacht und ihn verloren. Jedes Mal.
Das Leben ist ein Spiel. Man kann gewinnen und verlieren. Es wird getestet, wer zuerst aufgibt, wer schwach und wer stark ist. Und wer zuerst aufgibt, der hat das Spiel des Lebens verloren - ich dachte immer, dass ich eine von den Starken bin. Aber mittlerweile fühle ich mich einfach nur noch schwach. Schwach, hilflos, überfordert, traurig... und irgendwie so leer.
Ohne ihn möchte ich nicht leben. Ich habe es versucht, es funktioniert nicht. Egal welcher nette Junge vorbeigelaufen kommt, ohne ihn kann nichts funktionieren. Und ich habe das Gefühl, dass es für ihn anders ist. Und das tut so, so weh.
Anié
Freitag, 23. Januar 2015
bloß ein hauch
ein hauch von nichts.
da bin ich mir jetzt ganz sicher.
wieso steiger ich mich in solche dinge auch immer so sehr hinein?
ich hasse es. ich hasse diese gefühle.
wie schmetterlinge, die zu rasierklingen wurden.
ich will das nicht. nicht mehr.
Anié
Sonntag, 4. Januar 2015
ich hab dich angesehen und bin noch immer hals über kopf in dich verliebt
Ich kann nicht in Worte fassen wie viel Glück ich gespürt habe.
Wie er mich anrief, wir uns trafen und er mich einfach küsste.
So, als wäre nichts passiert.
So, als wären die letzten 4 Monate nicht gewesen.
So, als wären wir immer noch zusammen.
So, als wäre meine Welt noch perfekt.
Ich liebe ihn. Ich liebe ihn so sehr.
Und ich hasse dieses Gefühl ihn verloren zu haben.
Wir werden nie mehr zusammen kommen, das hat er gesagt.
Und ich kann trotzdem nicht aufhören an ihn zu denken.
Nur der Gedanke an die Nacht mit ihm und unseren letzten Kuss quält mich so, so sehr.
Ich liebe ihn zu tode.
Anié
